• High tech Boot-Chassis aus Aluminium

    Ein Rumpf, tausend Möglichkeiten

Presse

1 Aluminium-Boots-Chassis, 25 verschiedene Boots-Aufbauten

Für den OPHARDT-MARITIM Designwettbewerb 2014 gestalten Architektur-Studenten erstmalig Bootsaufbauten. Vier von ihnen räumen Preise ab und erhalten Experten-Tipps.

Duisburg. In Kooperation mit der FH-Dortmund hat die OPHARDT MARITIM Werft aus Duisburg-Ruhrort den ersten Designwettbewerb veranstaltet. Das Ziel des Bootsbauunternehmens und des leitendeten Dozenten und Spezialisten für 3D-Visualisierungsmethoden, Her Markus Rall (Viality GmbH) ist: Praxisbezug in die Ausbildung bringen, den Bootsbau-Nachwuchs fördern und den Innovationsgeist stärken.

Aufgabenstellung: 25 Architektur-Studenten sollten einen individuellen und realisierbaren Boots-Aufbau für das Aluminium-Chassis der OPHARDT MARITIM Werft entwerfen. Die Vorgaben: innovativ und realisierbar. Einschränkungen beim Bootstypen gab es nicht, da das Ophardt-Boots-Chassis eine (Groß-) Serienfertigung ermöglicht und somit nahezu alle denkbaren Aufbauten montiert werden können.

Die Fachjury, bestehend aus den Verantwortlichen der Werft, Herr Ophardt Senior, Herr Rech und Herr Anhuf, wählte am Ende vier Siegerarbeiten aus. In der Kategorie „Innovation“ gewann Frau Franziska Katharina Schmidt, die einen Bootsaufbau als faltbares Elemente entwarf, das sich wie ein Kokon über das Boot legen kann. In der Kategorie „Konzeption“ gewann Johannes Schulte-Frankenfeld, der ein behindertengerechtes Boot inklusive hydraulischem Achterschiff entwarf. Für ein sehr gelungenes „Interior-Design“ wurde Herr Falko Matthäs ausgezeichnet. Sein Bootsentwurf ermöglicht Fahren, Schlafen und Wohnen auf einer Ebene, vergleichbar mit einem Wohnmobil. Die Studenten Herr Nikolaos Markopoulos und Herr Max Kriener gewannen zusammen den Preis für das beste „Exterior-Design“. Ein elegantes Speedboot, das den Charme der Runabouts aus den 50er-Jahren hat.

Als Prämie verlieh die OPHARDT MARITIM Werft jedem der vier Sieger ein leistungsstarkes Tablet. Der IT-Spezialist und Nachbar der High-Tech-Werft, Herr Dirk Friedrichs (Netzwerktechnik Kreyenberg), bereitete die Tablets für den Einsatz vor und versah sie vorsorglich mit einem Jahr Anti-Virenschutz.

Zusätzlich zu diesem Gewinn erhielten die Sieger wertvolle Tipps von Experten aus dem Bootsbau und Industriedesign. Denn obwohl es das Ophardt-Boots-Chassis ermöglicht, einen Aufbau zu entwerfen, ohne sich um Details zu kümmern, ist noch eine schiffsbautechnische Überarbeitung notwendig, um die Siegerentwürfe tatsächlich umsetzen zu können. Für diesen wertvollen Fachaustausch hatte die Werft-Jury noch weitere Kompetenzträger hinzugezogen: den ehemaligen Schulleiter der Schiffer-Berufskolleg Rhein, Herr Hans-Günther Portmann und den Diplom-Designer Rolf Möller.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig: Für eine erfolgreiche Zukunft des Bootsbaus ist es unerlässlich, dass die Branche sich von den festgefahren Strukturen loslöst. Präzise Fertigungsverfahren sowie innovative Designs und Materialien sind die Schlüsselfaktoren für alle, die erfolgreich und profitabel am internationalen Bootsmarkt agieren wollen.

Über OPHARDT MARITIM

Die Marke OPHARDT MARITIM steht für eine bedeutsame Revolution im Bootsbau: Die Serienfertigung von Booten in höchster Präzision, so dass das erste Boot genauso maßhaltig ist, wie das Tausendste.

Vorbild ist die Automobilindustrie. Hersteller nutzen eine Plattform bzw. Chassis, um unterschiedlichste Aufbauten zu montieren und sichern somit die Präzision durch Qualitäts- und Prozesstandards.

Der Mann mit dem Pioniergeist, der es Bootsbauern ermöglicht deutlich profitabler zu agieren und Skippern qualitativ hochwertige Boote zu bauen, ist Hermann Ophardt. Schiffsbauingenieur mit der Kompetenz aus über 50 Jahren Erfahrung in der Aluminiumverarbeitung und Prozessautomatisierung.

Anfang 2000 gründete er die OPHARDT R+D GmbH und baute 2006 die High-Tech-Werft in Duisburg-Ruhrort. Strategisch günstig in Europas größtem Binnenhafen mit Anschluss ans Wasserstraßen-Netz zu den Seehäfen Amsterdam, Emden, Rotterdam, Antwerpen und Hamburg.

Dort konzentrieren sich Herr Ophardt und sein 15 köpfiges Spezialistenteam auf die Entwicklung und Produktion eines Fertigungssystems, um speziell Motorboote und Yachten in (Groß-) Serie zu bauen.

Das Ergebnis ist das erste universell einsetzbare Boots-Chassis: das OP-SHIPP Module®. Akronym für Series Hull Integrated Platform, was sinngemäß bedeutet: Serienmäßige Aluminium Plattform für den individuellen Bootsbau. Das OP-SHIPP Module ist ein fahrfertiges Boots-Chassis mit 8 mm Aluminium Außenhaut, das für Aufbauten nahezu jeglicher Art geeignet ist. Ob ein schnelles Sportboot mit GfK-Aufbau oder ein sicheres, zuverlässiges Arbeitsboot, das komplett aus Aluminium gebaut ist. Ob eine elegante Motoryacht mit aufwendigem Interior oder ein robustes Rettungs- und Versorgungsboot mit genügend Stauraum.

Bootsdesigner, Bootsbauer und Skipper haben die Wahl: Es gibt die OP-SHIPP Module® in 8, 10 oder 12 m Länge und mit Zusatzmodulen wie ein Achterschiff, Innenboden aus Aluminium oder eine Doppelankeranlage. Die Produktion erfolgt in der OP-SHIPP Module GmbH in Duisburg-Ruhrort unter der Leitung von Herr Thorsten Rech und Herr Martin Anhuf. Beide stehen Werften und Behörden für eine individuelle Beratung jederzeit gerne zur Verfügung.

Pressekontakt

Frau Sonja Veltjens
Marketingleitung

Ophardt R+D GmbH & Co. KG
Hafenstr. 69
D-47119 Duisburg-Ruhrort

Fon: +49 203 – 500 322-38
Zentrale: +49 203 – 500 322-0

Mail: sve(at)ophardt-maritim.de

Bekanntgabe der Gewinner im Auditorium

Die Sieger des Wettbewerbs im Ruhrorter Hafen